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Badische Zeitung am 14. Juni 2011

Mitreißender Tango für die Staufenstiftung

„Beethoven trifft Piazzolla“ – unter diesem Motto und mit einer ungewohnten, aber reizvollen Mischung aus Klassik und Tango begeisterten sieben Musiker ihr Publikum. Das Staufener Stubenhaus platzte aus allen Nähten.

 

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Badische Zeitung am 30. Mai 2011

45000 Euro für Staufen

44 965 Euro zugunsten der Stiftung zur Erhaltung der historischen Altstadt Staufen sind bei der großen Kunstauktion gestern Nachmittag im Faust-Gymnasium zusammengekommen. Von 109 Künstlerinnen und Künstlern aus der Region waren insgesamt über 170 Werke zur Verfügung gestellt worden. Teuerster Einzelverkauf war eine Monotypie aus dem Jahr 1948 des 1965 verstorbenen Freiburger Kunstprofessors Julius Bissier.

 

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Badische Zeitung am 30. Mai 2011

Drei Stunden für die Stadt

Die erfolgreiche Benefiz-Auktion „Künstler für Staufen“

 

Etwa 200 Kunstinteressierte waren im Saal versammelt, als Auktionator Christoph Graf Douglas zum ersten Mal den Hammer fallen ließ. Zeichnungen, Drucke, Aquarelle, Gemälde, Skulpturen, Keramiken, Collagen und Fotografien waren im Angebot.

 

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Badische Zeitung am 26. Januar 2011

Sparkasse spendet 35 000 Euro
für Altstadt-Stiftung

Die Sparkasse Staufen-Breisach spendet 35 000 Euro an die Stiftung zur Erhaltung der historischen Altstadt. Das Geld für diese bisher größte Einzelspende im Kampf gegen die Risse in Staufen stammt aus den Erlösen eines Benefizkonzerts mit dem Landesjugendorchester (LJO) im vergangenen Herbst in Heitersheim und aus Zuwendungen von Unternehmen des Sparkassen-Verbundes.

 

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Themen-Schwerpunkt im Fernsehen

 

ZDF und SWR berichten laufend zum Thema Staufen. Mit einem Themen-Schwerpunkt Mitte November 2010 begann diese Berichterstattung. Zu allen Tageszeiten wurden in den unterschiedlichsten Magazinsendungen Berichte und Interviews zu Staufen ausgestrahlt. Die Mediatheken beider Sendehäuser zeigen die Sendungen im Original.

 

> ZDF Mediathek

ZDF Mediathek

 

> SWR Mediathek

SWR Mediathek

 

Badische Zeitung am 21. Dezember 2010

Land und Kommunen
geben Millionen für Staufen

Ein Drittel direkte Landeshilfe, ein Drittel aus dem Säckel der baden-württembergischen Kommunen, ein noch off enes Drittel mit Raum für kreative Ideen – so sieht der Finanzierungsplan zur Sanierung der Staufener Risseschäden aus, den Ministerpräsident Stefan Mappus bei seinem Besuch in der Fauststadt präsentiert hat.

 

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Thema des Tages
in der Badischen Zeitung

 

Am 23. November 2010 widmete die Badische Zeitung dem Thema Staufen eine ganze Seite mit einem ausführlichen Bericht über den gegenwärtigen Stand der Schäden, einem Interview mit dem Chef des geologischen Landesamtes und einer Vorstellung unserer Stiftung.

 

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Thema des Tages in der Badischen Zeitung

 

Gefährliche Geothermie-Projekte

 

Katastrophale Folgen nach Probebohrungen

Staufen ist eine beschauliche Stadt im Breisgau mit einem schönen, mittelalterlichen Stadtkern. Die gesamte Altstadt steht unter Denkmalschutz. Im historischen Rathaus sollte eine Heizung mit klimafreundlicher Erdwärme installiert werden. Doch nach Probebohrungen nimmt die Katastrophe ihren Lauf. Im Stadtkern häufen sich tiefe Risse in Gebäuden. Mehr als 260 Häuser sind inzwischen betroffen, die Schäden belaufen sich auf 50 Millionen Euro.

Wer ist schuld, und was passiert im Untergrund? Geologen und Gutachter rätseln. In der ganzen Altstadt montieren sie Messpunkte und dokumentieren die Bewegung im Untergrund. Bürgermeister Michael Benitz kann bei seiner monatlichen Pressekonferenz nur über den aktuellen Stand referieren.

 

Verlauf der Katastrophe

Staufen im September 2007: Im Auftrag der Stadt beginnt eine Firma mit Probebohrungen. Sieben Erdwärmesonden werden 140 Meter in die Erde getrieben. Kurz danach weisen Temperatursensoren der Sonden darauf hin, dass in einer Ti e von 60 bis 80 Metern ungewöhnlich hohe Temperaturen herrschen.

Kurz danach entdecken die Bewohner feine Haarrisse in Gebäuden, die jedoch anfänglich niemand mit den Bohrungen verbindet. Doch die Risse werden länger und breiter, Fassaden platzen auf und versetzen die Bewohner in Angst und Schrecken. Geologen des Bergamtes Freiburg eilen herbei und begutachten den Schaden. Die Messungen lassen keinen Zweifel: Unter der Staufener Altstadt hebt sich der Boden jeden Monat etwa einen Zentimeter. Auf einer Fläche von 300 mal 300 Metern sind über 260 Häuser zum Teil stark beschädigt. Einen Schuldigen gibt es bisher nicht, und ein Ende der Katastrophe ist noch nicht absehbar.

 

Quellfähige Mineralien im Untergrund

Die Geologen vermuten quellfähige Mineralien im Untergrund, so genannte Anhydride. Das sind Mineralien aus wasserfreiem Kalziumsulfat. Unter der Stadt Staufen liegt eine dicke Anhydridschicht. In Verbindung mit Wasser verwandelt sie sich in Gips und vergrößert ihr Volumen um 60 Prozent.

Wahrscheinlich durchstießen die Erdwärmesonden die Anhydridschicht und trafen auf Grundwasser, das mit großem Druck nach oben geschossen ist. Seitdem bläht sich die Erde im Untergrund förmlich auf wie ein Hefeteig. Dieser unterirdische Quellvorgang dauert bis heute an. Viele Häuser sind stark geschädigt, das Stadtbauamt bricht förmlich auseinander.

 

Mit Zement versiegelt

Nach der Bohrung wurden in Staufen die Sonden mit Zement abgedichtet. Geologen vermuten hier den Fehler. Der Zement müsste noch vor dem Aushärten durch den Wasserdruck ausgespült worden sein.

Nur so konnte Quellwasser an den Bohrungen emporsteigen, bis in die Anhydridschicht, die die Erdhebungen verursachen. Geologen haben die Bohrungen inzwischen komplett mit Zement aufgefüllt, und ein Brunnen mit Pumpanlage soll den Grundwasserspiegel unter den Hebungen absenken.

 

Künstlich erzeugte Erdbeben

Auch beim Deep Heat Mining Projekt in Basel sollte Wärme und Strom mit der unerschöpfl ichen Erdwärme erzeugt werden. In einem unterirdischen Reservoir sollten kleine Hohlräume künstlich geschaffen werden. Pumpen pressten das Wasser mit hohem Druck in die Tiefe, wobei Seismographen kleine Mikrobeben in einem kreisförmigen Gebiet geortet hat. Das Wasser suchte sich seinen Weg durch die feinsten Ritzen des heißen Gesteins. Kaltes Wasser erhitzte sich im heißen Fels auf 170 Grad Celsius und strömte durch weitere Bohrungen als Dampf wieder zur Oberfläche zurück. Die Mannschaft hat fünf Monate lang gebohrt und eine Tiefe von 5000 Metern erreicht.

Die Messinstrumente lassen keinen Zweifel daran, dass das Erdbeben in Basel vom Dezember 2006 eine direkte Folge des Geothermieprojektes ist. Das Wasser hat den Untergrund in Bewegung gebracht. Schon während des Pumpvorgangs sind die Mikrobeben immer stärker geworden, und der Projektleiter ließ die Pumpen sofort abschalten. Nach einigen Stunden bebte die Erde, und der Schweizerische Erdbebendienst gab die Stärke von 3,1 bis 3,4 auf der Richter-Skala an. Das Epizentrum lag um das Bohrloch des Basler Erdwärmeprojektes. Die Wissenschaftler konnten weitere, stärkere Beben nicht ausschließen und mussten Deep Heat Mining Basel beenden.

 

von Harald Stocker, Bärbel Scheele

Mit Material vom ZDF